Fachverlag der Salutologie Fachverlag Salutologie & Gesundheitsberatung
DIE DISZIPLIN

Salutologie

THE SCIENCE OF HEALTH DEVELOPMENT

Die Salutologie untersucht die Bedingungen, Prozesse und Strukturen, durch die Gesundheit erhalten, reguliert und entwickelt werden kann.

Sie betrachtet Gesundheit nicht lediglich als Abwesenheit von Krankheit, sondern als eigenständigen Entwicklungs- und Regulationsprozess. Damit wird Gesundheit selbst zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung — beschreibbar, messbar und entwickelbar.

Gesundheit als Ordnungszustand

Gesundheit ist kein Zustand, den man hat, sondern eine Ordnung, die man hält — beweglich, beschreibbar und entwickelbar. Sie umfasst vier Dimensionen.

Bio Regulation, Rhythmus und Belastbarkeit des Körpers.
Psycho Stabilität, Verarbeitung und innere Beweglichkeit.
Sozial Resonanz, Zugehörigkeit und tragende Beziehungen.
Noetisch Sinn, Wert, Verantwortung und Selbsttranszendenz.
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Die Fachgebiete

Acht Forschungs- und Anwendungsfelder. Jedes führt auf eine eigene wissenschaftliche Themenseite mit Publikationen, Research Topics und Autor:innen.

01 · MEASURING HEALTH DEVELOPMENT
Salutometrie Messung und Beschreibung salutologischer Prozesse: Indikatoren, Skalen, Verläufe.
02
Saluto­dynamik Veränderung und Regulation über die Zeit
03
Saluto­tropie Gesundheitsorientierte Ordnungsprozesse
04
Saluto­gnostik Erkennen salutologischer Strukturen
05
Salutuning Beratung und kontinuierliche Begleitung
06 · HEALTH & TIME
ChronoSalutologie Zeitstrukturen, Rhythmen und Gesundheitsentwicklung über die Lebensspanne.
07
Umwelt­Salutologie Umwelt und Gesundheitsregulation
08
Meno­Salutologie Gesundheit in Übergängen

Ergänzung, nicht Ersatz

Die Salutologie ersetzt weder Medizin noch Psychotherapie und beansprucht keine Zuständigkeit für Krankheit. Sie beschreibt, beurteilt und entwickelt Gesundheit als positiven Ordnungszustand — das ist ihr eigener Gegenstand.

Diese Abgrenzung ist wissenschaftlich und berufsrechtlich notwendig. Sie macht die Position nicht kleiner, sondern belastbar.

MEDIZIN Krankheit Diagnose, Behandlung, Heilung.
REHABILITATION Wiederherstellung Funktion und Teilhabe nach Krankheit.
PFLEGE Versorgung Begleitung bei eingeschränkter Selbständigkeit.
SALUTOLOGIE Gesundheitsentwicklung Erhaltung, Regulation und Entwicklung von Gesundheit.
Blick vom Kahlenberg über Weinberge und Donau auf Wien
WIEN

Die 4. Wiener Schule der psychologischen und salutologischen Beratung

Wien hat der Welt dreimal eine neue Art gegeben, den Menschen zu verstehen: durch Freud das Unbewusste, durch Adler das Soziale, durch Frankl den Sinn. Jede dieser Schulen ging vom leidenden Menschen aus.

Die vierte fragt nach dem gesunden. Sie setzt die Wiener Tradition nicht fort, indem sie eine weitere Psychotherapie behauptet, sondern indem sie deren anthropologische Erkenntnisse in eine Wissenschaft der Gesundheit überführt.

ab 1900 Sigmund Freud Die Psychoanalyse erschließt die Tiefendimension des Unbewussten und der inneren Konflikte.
ab 1911 Alfred Adler Die Individualpsychologie erschließt die soziale, zielgerichtete und gemeinschaftsbezogene Dimension.
ab 1946 Viktor E. Frankl Die Logotherapie und Existenzanalyse erschließt die noetische Dimension: Sinn, Wert, Verantwortung, Selbsttranszendenz.
heute Salutologie Die vierte Schule erschließt die Gesundheitsordnung des Menschen als bio-psycho-sozial-noetische Ordnung von Regulation, Kohärenz, Ressourcen, Sinn und Entwicklung.
Ein Programm, keine Behauptung Die Bezeichnung „4. Wiener Schule" verwendet der Verlag als wissenschaftliches Programm und als Entwicklungslinie — nicht als Anspruch, bereits eine etablierte Schule zu sein. Sie beschreibt die Herkunft der Fragestellung und die Richtung der Arbeit.
Publikationen Monografien, Reihen und Reports zur Salutologie. Zum Programm → Journal Begutachtete Beiträge im Journal of Salutology. Zum Journal → Der Verlag Auftrag, Herkunft, Standards und Herausgeberschaft. Über den Verlag →