Fachverlag
Salutologie & Gesundheitsberatung
Die Salutologie untersucht die Bedingungen, Prozesse und Strukturen, durch die Gesundheit erhalten, reguliert und entwickelt werden kann.
Sie betrachtet Gesundheit nicht lediglich als Abwesenheit von Krankheit, sondern als eigenständigen Entwicklungs- und Regulationsprozess. Damit wird Gesundheit selbst zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung — beschreibbar, messbar und entwickelbar.
Gesundheit ist kein Zustand, den man hat, sondern eine Ordnung, die man hält — beweglich, beschreibbar und entwickelbar. Sie umfasst vier Dimensionen.
Acht Forschungs- und Anwendungsfelder. Jedes führt auf eine eigene wissenschaftliche Themenseite mit Publikationen, Research Topics und Autor:innen.
Die Salutologie ersetzt weder Medizin noch Psychotherapie und beansprucht keine Zuständigkeit für Krankheit. Sie beschreibt, beurteilt und entwickelt Gesundheit als positiven Ordnungszustand — das ist ihr eigener Gegenstand.
Diese Abgrenzung ist wissenschaftlich und berufsrechtlich notwendig. Sie macht die Position nicht kleiner, sondern belastbar.
Wien hat der Welt dreimal eine neue Art gegeben, den Menschen zu verstehen: durch Freud das Unbewusste, durch Adler das Soziale, durch Frankl den Sinn. Jede dieser Schulen ging vom leidenden Menschen aus.
Die vierte fragt nach dem gesunden. Sie setzt die Wiener Tradition nicht fort, indem sie eine weitere Psychotherapie behauptet, sondern indem sie deren anthropologische Erkenntnisse in eine Wissenschaft der Gesundheit überführt.